Ergonomisches Sitzkissen für die richtige Körperhaltung

Eine gesunde Sitzhaltung ist besonders wichtig während der stundenlangen Arbeit am Schreibtisch. Dennoch ist die optimale Sitzhaltung mit Dynamik verbunden. Eine starre Sitzhaltung führt zu einer einseitigen Belastung der Muskulatur. Abwechselnde Sitzpositionen, bei den der Rücken im Wechsel leicht gespannt und entspannt ist, sind förderlich für die Gesundheit.
Bewegungsmangel stellt die Hauptursache für Rückenprobleme dar. Inzwischen gibt es viele Techniken, die Arbeitnehmern eine optimale Sitzposition bieten. Alles in allem haben diese eines gemeinsam-die ständige Veränderung der Sitzposition. Ergonomische Büromöbel schaffen dabei Bedingungen, die es den Arbeitnehmern ermöglicht, ihren Bürojob in einer gesunden Körperhaltung auszuführen. Auch spezielle Sitzkissen unterstützen die gesunde Körperhaltung.

Ergonomische Sitzkissen

Das Sitzen auf einem Luftsitzkissen beispielsweise funktioniert ähnlich wie das Sitzen auf einem Ball und lässt sich in jeder Situation einsetzen. Das Kissen gibt unter dem Körpergewicht nach. Um beim Sitzen die Balance zu halten, muss der Körper aufrecht sitzen. Seitliche Beckenbewegungen werden hierbei durch Bauch- und Rückenmuskeln ausgeglichen. Ist dieses dynamische Sitzen anfangs noch ungewohnt, wird es doch ziemlich schnell zur Gewohnheit. Durch das Sitzen auf einem Luftsitzkissen werden die Muskeln während der Arbeitszeit permanent stimuliert.
Auch Keilkissen sind für eine gesunde Sitzposition von großer Hilfe. Allerdings sollten die Kissen in der richtigen Position benutzt werden. Neulinge neigen nicht selten dazu die die dickere Seite nach vorne zu legen, was fatale Auswirkungen auf die Körperhaltung haben kann. Richtig benutzt wird das Kissen mit der spitzen Seite nach vorne benutzt, sodass der Benutzer beim Sitzen das Gefühl hat, nach vorne zu rutschen. Auch an dieses ungewohnte Sitzgefühl gewöhnt sich der Benutzer. Die Sitzhaltung wird optimiert und der Rücken entspannt sich. Besonders wichtig bei der Benutzung von Stuhlkissen, ist ihre regelmäßige Anwendung. Etwas kostspieliger in der Anschaffung sind komplette ergonomische Sitzmöbel.

Ergonomie am Arbeitsplatz

Ein ergonomischer Bürostuhl und Schreibtisch sollte sich individuell auf den Benutzer einstellen lassen. Die Blickweite zum Monitor sollte mindestens fünfzig Zentimeter betragen. Die Oberkante des Bildschirms sollte etwa auf Augenhöhe liegen. Eine optimale Sitzposition besteht dann, wenn Oberarme und Unterarme bei aufrechter Sitzhaltung einen rechten Winkel bilden. Die Beine stehen parallel nebeneinander, sodass die Füße sicher auf dem Boden stehen. Das Tageslicht sollte den Arbeitsplatz von rechts erhellen. Bei entsprechenden Stellmöglichkeiten im Büro ist es auch vorteilhaft, wenn der Arbeitnehmer mit dem Rücken zum Fenster sitzt.

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Sehen Sie den Schreibtisch vor lauter Akten nicht mehr?

(CC BY 2.0) by Kate Ter Haar via flickr.com

Wenn Sie beim Betreten Ihres Büros schon ein mulmiges Gefühl beschleicht, ist es Zeit, etwas zu tun! Nur wer Übersicht über alle Vorgänge hat, kann effizient arbeiten. Unter einem “Berg” von Akten, Notizen, Briefen, Memos etc. kann sich nämlich schnell etwas Wichtiges verbergen, das unerledigt zu sehr unangenehmen Konsequenzen führen kann. Es ist auch keineswegs ein Zeichen von Wichtigkeit, wenn sich der Schreibtisch biegt, sondern von fehlender Organisation. Je besser Sie organisiert sind, desto größer ist auch die Effektivität im Büro.

 

Wie können Sie gezielt für Ordnung sorgen?

Zunächst einmal sollten Sie sich, auch wenn es lästig ist, eine oder bei Bedarf mehrere Stunden gezielt mit den “Altlasten” beschäftigen. Das heißt, Sie sollten nach dem Prinzip der “drei Boxen” verfahren und rigoros alles einordnen. Die drei Boxen haben sich in der Praxis gut bewährt, denn sie sorgen für einen bewussten Umgang mit allen Dingen – und dies auch in Zukunft, wenn sich das System mental erst einmal etabliert hat.

 

Mit Boxen den Überblick behalten

Box 1 ist die mit wirklich Unnützem, wie einer Einladung eines Kunden vom letzten Sommer, weg damit! Box 2 ist die “Schummelbox”, bei der etwas unschlüssiges Verhalten noch erlaubt ist. Diese Box sollte aber klein sein und nur Dinge enthalten, die wirklich grenzwertig sind. Das kann ein Gegenstand sein, den man eventuell auch mit nach Hause nehmen will, oder Büromaterial, das auf seine Funktion (bald!) zu überprüfen ist.
Box 3 ist die wichtige, denn hier entscheidet man sich bewusst, was wirklich relevant und aufbewahrenswert ist. Akten, Ausdrucke von Emails und so weiter.

 

Man muss auch loslassen können

Im nächsten Schritt werden Box 1 und 2, wenn man letztere noch ein wenig geordnet hat, entleert, also ab zum Papiercontainer bzw. Müllkasten! Dieser Vorgang hat etwas sehr Symbolisches und wartet mit der besonders netten Belohnung auf den Aufräumenden, dass sein Schreibtisch nach vorüber gehendem Chaos wunderbar leer wirkt.

 

Die wirklich wichtigen Sachen warten aber auch noch einmal darauf, geordnet zu werden. “Wichtig” allein reicht hier nicht, es muss auch ein System hinein kommen. Dazu müssen eventuell neue Ordner angelegt werden, wenn man Vorgänge nicht gleich scannt und sie im PC “ordnet”. Ein System ist bei beiden Wegen natürlich erforderlich. Aber wenn nur noch wirklich relevante Dinge zu ordnen sind, ist Ordnunghalten ein Vergnügen!

 

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Fit im Büro statt Burnout & Co.

Die Krankenstände in Firmen und Unternehmen steigen fortwährend in die Höhe und nehmen ein Ausmaß an, das alarmierend ist. Dafür sind nicht nur die saisonalen Grippeviren im Herbst und Winter verantwortlich. Die Krankmacher Nummer 1 heißen: Stress, Überlastung und Erfolgsdruck.

Aufgrund der zunehmenden Entwicklungen im technologischen Bereich wird von einem Arbeitnehmer gefordert, immer schneller, flexibler und multimedialer zu reagieren und zu handeln. Chronisch überfüllte Email-Posteingänge, unausgeschlafene Mitarbeiter und Mobbing im Kreis der Kollegen sind nur wenige Kennzeichen des Büroalltags vieler Arbeitnehmer. Dass irgendwann die Seele und der Körper schlapp machen und nicht mehr funktionieren, ist nur noch eine logische Konsequenz des Ganzen.

Um den körperlichen und psychischen bzw. psychosomatischen Folgeerkrankungen entgegenzuwirken, wird selbst der Staat aktiv und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Arbeitgeber, für die körperliche und seelische Gesundheit seiner Mitarbeiter zu sorgen und eine bestmögliche Vorsorge sicherzustellen. In einer stressfreien Umgebung arbeitet es sich nicht nur entspannter, sondern auch motivierter, zufriedener und weniger fehlerhaft. Dadurch steigt die Produktivität, was letztlich auf diesem Wege viel natürlicher erreicht werden kann als durch die Erhöhung der Arbeitsbelastung und Aufgaben.

Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung werden Maßnahmen ergriffen, die das seelische und körperliche Wohlbefinden der Arbeitnehmer in den Fokus rückt und dabei alle Aspekte des Lebensumfeldes (also nicht nur den Arbeitsplatz an sich) miteinbezieht.  Die Maßnahmen werden zum Teil von den Krankenkassen bezuschusst. Die klassischen Methoden umfassen eine ergonomische Anpassung des Arbeitsplatzes, Rückenschule, Massage und viele weitere Konzepte und Techniken. Häufig bieten Physiotherapeuten, zum Beispiel die Physiotherapie Praxis Detmold, diese Maßnahmen als private Dienstleistung an.

Dass die Krankenkassen die Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung fördern und unter Umständen auch bezuschussen zahlt sich am Ende deutlich aus. Anstatt später teure Krankenhausaufenthalte und Rehabilitationsmaßnahmen im Krankheitsfall zu zahlen, lohnt es sich, die Wurzel allen Übels sofort anzugehen und soweit möglich zu beseitigen. Statt Fehlhaltungen und chronische Verspannungen, die Hüftbeschwerden, Rückenschmerzen und aufwändige Operationen nach sich ziehen, wird statt dessen der Rücken gestärkt, die Muskulatur und die Seele entspannen sich und das Arbeitsklima verbessert sich.

 

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