Effektivität am Arbeitsplatz – Mitspracherecht

Wer sein eigenes Leben selbst gestaltet lebt es meist motivierter als Menschen die fremdbestimmt leben. Dies gilt auch für die Produktivität am Arbeitsplatz. Ein nur funktionaler Arbeitsplatz ist nicht zwangsläufig der Produktivere. Wer Mitspracherecht bei der Gestaltung seines Arbeitsplatzes genießt arbeitet effektiver. Dies beweist auch eine Studie die an der Universität Exeter durchgeführt wurde.  Craig Knight und Alex Haslam führten insgesamt drei Studien mit 2000 Teilnehmern durch, um zu erfahren, ob die freie Gestaltung des Arbeitsplatzes im Zusammenhang mit der Produktivität steht. Die Ergebnisse sind grade, wenn man den aktuellen Trend zum puristischen, funktionalen Büro hin betrachtet sehr signifikant und sollten in jedem Fall einmal näher betrachtet werden. Aus der Studie geht hervor, dass die eigene Gestaltung mit Pflanzen und Bildern die Produktivität bis zu 17% steigern kann. Die Probanden, die ihren Arbeitsplatz komplett selbst gestalten durften steigerte sich die Produktivität um bis zu 32%.

Sicherlich ist die eigene Gestaltung nicht der einzige Aspekt, der zu Steigerung der Produktivität führt. Ein anderer Aspekt der fast noch wichtiger scheint ist die Eigenverantwortung und Teilhabe  die durch das Mithineingenommenwerden in den Gestaltungsprozess entsteht. Fühlt man sich selbst integriert in die Firma, arbeitet man wesentlich motivierter. Es scheint, als ob man nicht mehr nur zu einem Arbeitsplatz geht, an dem man völlig austauschbar ist, sondern man wird zu einem Individuum, das trotzdem Teil eines Ganzen ist und einen wichtigen Beitrag leistet. Man arbeitet nicht mehr nur für den Chef, sondern ist Teil des Unternehmens. Das Gefühl ein Teil des Ganzen zu sein steigert die Motivation gute Leistungen zu erbringen, da sie nicht nur für Andere, sondern auch für einen selbst sind. Dies ist eine nach oben führende Spirale. Arbeitet man motivierter, bringt man bessere Ergebnisse und dies führt wiederum dazu, dass man noch Motivierter ist bessere Ergebnisse zu bringen, was wiederum die Leistung steigert. Alles fängt an mit ein bisschen Mitsprache.

Erster Tag im Büro – Was zieh ich an?

Welche Kleidung  für das Arbeiten im Büro geeignet ist lässt sich nicht pauschal nennen, variiert dies doch von Büro zu Büro. Doch alle haben etwas gemeinsam, es darf nicht zu leger sein. Fast jedes Büro hat seine eigene Kleiderordnung, die man bei erfolgreicher Jobannahme dezent bei Kollegen erfragen kann. Eine Alternative dazu wäre dies beim Vorstellungsgespräch abzuklären. Welches sicherlich nicht die geschickteste Vorgehensweise ist, aber es ist trotzdem besser als am ersten Arbeitstag in der falschen Kleidung aufzutauchen. Wer gerne auf der sicheren Seite ist, sollte in der ersten Woche zu dezenterer Kleidung greifen und beobachten, was die Kollegen tragen. Wenn man dann erste Kontakte geknüpft hat kann man sich bei den Kollegen nochmal rückversichern.

Grundsätzlich gilt, solange man noch nicht weiß, wie konservativ der Kleidungsstil der Firma ist und ob es irgendwelche Vorgaben gibt, sollte man sich eher zurückhaltend kleiden. Sich zurückhaltend zu kleiden bedeutet nicht, dass man herumläuft wie im letzten Jahrzehnt. Man sollte sich schon an der aktuellen Mode orientieren, ohne nach dem „letzten Schrei“ gekleidet zu sein. Konkret bedeutet das für Frauen, dass sie Kostüme oder Hosenanzüge in dezenten Farben tragen. Die Kostüme und Hosenanzüge sollten jedoch gut geschnitten sein und vom Schnitt der letzten Mode entsprechen. Sanfte Farbtupfer durch Tücher, Blusen oder T-Shirts in den aktuellen Modefarben sind erlaubt und erwünscht. Man sollte nur darauf achten, dass man nicht unbedingt die schrillsten Modefarben wählt, sondern die dezenteren unter ihnen.  Auf auffälligen Schmuck sollte man eher verzichten, Perlenohrringe oder schöne Stecker und eine stilvolle nicht zu auffällige Kette sind noch im Rahmen des guten Tones. Die Nägel sollten in jedem Fall manikürt sein um das Bild abzurunden und einen gepflegten Eindruck zu hinterlassen. Für die Männer gelten ähnliche Regeln. Modisch geschnittene Anzüge mit einer guten Passform sind unverzichtbar. Dezente Farben eine gute Wahl. Krawatte und Hemd sind eine gute Möglichkeit ein wenig Farbe hinein zu bringen, aber auch hier gilt, die Farben sollten nicht zu schrill sein und trotzdem ein bisschen Farbe ins Outfit bringen. Besonders wichtig ist, dass die Krawatte farblich auf das Hemd abgestimmt ist.

In Ihre Arbeitskleidung zu investieren lohnt sich. Wer einen positiven, sympathischen ersten Eindruck vermittelt, hat immer die besseren Chancen auf eine Beförderung.