Kartonage, Luftpolsterfolie und Co.: So entsorgen Sie Versandmaterial richtig

Schnell und einfach per Internet bestellen will heute (fast) jeder, deshalb sind der Online- und Versandhandel die am stärksten wachsende Branche in Deutschland. Das hat aber auch seine Schattenseiten, denn nicht nur die Ware wird verschickt, sondern mit ihr zusammen jede Menge Verpackungsmaterial. Verantwortungsvollen Bürgern stellt sich daher immer wieder die Frage: Wie entsorge ich das Verpackungsmaterial richtig?

(CC BY 2.0) by bikracer - flickr.com

Versandverpackungen sind wertvolle Rohstoffe

Sie haben den Papiervorrat für den nächsten Monat bestellt und ins Büro liefern lassen. Jetzt müssen Sie sich um die Entsorgung der Verpackung kümmern. Idealerweise schickt Ihnen Ihr Lieferant das Papier auf einer Europalette und die einzelnen Papierpäckchen sind in größeren Umkartons verpackt. Diese Kartonagen entsorgen Sie am besten in der Altpapiertonne oder einem Papiercontainer. Sprechen Sie einmal mit Ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen: Oft werden diese Tonnen für Firmen oder Privatleute kostenlos zur Verfügung gestellt. Allerdings müssen Sie dann darauf achten, dass in dieser Tonne wirklich nur Papier und Kartonagen landen.

Viele Füllmaterialien sind mittlerweile kompostierbar

Schwieriger wird es, wenn Sie bei Ihrem Lieferanten Kleinteile wie Stifte oder Umschläge bestellt haben. Hier erhalten Sie zusätzlich zum Umkarton noch verschiedenes Füllmaterial wie Luftpolsterkissen, -folie oder Verpackungschips. Sie schützen zwar den Inhalt vor Beschädigung und Transportschäden, erfordern andererseits aber eine fachgerechte Entsorgung. Luftpolsterfolien und -kissen sind regelmäßig ein Fall für den gelben Sack. Schwieriger ist es schon bei den Verpackungschips. Sie sind eigentlich ein Fall für den Wertstoffhof. Mittlerweile gibt es aber bereits Verpackungschips (z.B. aus Maisstärke), die rückstandsfrei kompostierbar sind und deshalb einfach in der Biotonne entsorgt werden können.

Abfallvermeidung und Rohstoffrückgewinnung

Es ist also heutzutage durchaus möglich, ohne schlechtes Gewissen Büromaterial zu bestellen und sich liefern zu lassen. Verantwortungsvolle Lieferanten geben dem Endverbraucher heute schon – neben dem möglichst ressourcenschonenden Einsatz von Versandverpackungen – einen “Entsorgungsleitfaden” für Ihre Verpackungen an die Hand. So ist es jedem Verbraucher möglich, auch im Büro seinen Beitrag zur Rückgewinnung von Rohstoffen und Vermeidung von Umweltschäden zu leisten.

Mehr Informationen rund um Verpackungen gibt’s auf http://justblue.de/.

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